Kenntnisgabeverfahren

Im Kenntnisgabeverfahren geben Sie das Bauvorhaben der Baurechtsbehörde durch die Einreichung der Bauvorlagen nur zur Kenntnis.

Der Entwurfsverfasser ist dafür verantwortlich, dass sein Entwurf den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entspricht. Der Bauherr ist dafür verantwortlich, dass die Baurechtsbehörde die erforderlichen Informationen und Unterlagen erhält. Die Bauausführung darf nicht von den zur Kenntnis gegebenen Entwürfen abweichen. Sie können in der Regel nach Ablauf eines Monats nach Eingang der vollständigen Bauvorlagen bei der Gemeinde mit dem Bau beginnen.

Voraussetzung ist, dass
• es sich um kein verfahrensfreies Bauvorhaben handelt,
• das Bauvorhaben im Geltungsbereich eines Bebauungsplans liegt, an dessen Festsetzungen es sich hält und dass es nicht im Geltungsbereich einer Veränderungssperre liegt und
• Sie eines der folgenden Vorhaben (ausgenommen Sonderbauten) errichten möchten:

  • ein Wohngebäude
  • sonstige Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3, ausgenommen Gaststätten
  • sonstige bauliche Anlagen, die keine Gebäude sind
  • Nebengebäude und Nebenanlagen für die oben genannten Vorhaben (z.B. Garagen).

Das Kenntnisgabeverfahren kommt nur in Betracht, wenn das Vorhaben sich an die Festsetzungen des Bebauungsplanes und darüber hinaus auch an die übrigen baurechtlichen Vorgaben, insbesondere der Landesbauordnung, hält.
Im Kenntnisgabeverfahren können Sie keine Ausnahmen oder Befreiungen erhalten.


Zuständige Abteilung


Zuständige Mitarbeiter

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